Herbstwanderung, 17. Oktober

Bei prachtvollem Herbstwetter wanderten wir vom Bad Ramsach auf den Wisenberg, zur Ruine Homburg und zurück zum Bad Ramsach. Besondere Höhepunkte waren der Besuch der Schützengräben (1. Weltkrieg), der abenteuerliche Abstieg über die lange Treppe in den geheimnisvollen Bunkerunterstand, der Aufstieg auf den Aussichtsturm, das Picknick am Lagerfeuer, die Erkundung der neu renovierten Homburg und die Besteigung des Hombergs. Bei unserem Ausflug erfuhren wir viel Wissenswertes über den Bezirk Sissach, über die Natur und die Geschichte. Allen hat's sehr gefallen!


Vom Kern zum Apfelsaft

Passend zum Herbst behandeln wir das Thema Apfel und gehen der Frage nach, wie aus einem Apfelkern, Apfelsaft wird. Den Zeitraum vom Kern zum Apfelbaum haben wir im Schnelldurchlauf im Schulzimmer angeschaut. Vom Apfel zum Saft war unsere Muskelkraft gefragt! Heraus kam: Süsser, brauner Schulapfelsaft!


Exkursion "Römerstrasse",

Im Unterricht beschäftigen wir uns mit dem Thema "Römer". Da bei Langenbruck das wohl schönste römische Strassenstück weit und breit zu sehen ist, wollten wir uns natürlich einen Augenschein dieses historischen Juwels nicht entgehen lassen. Kurzerhand fuhren wir auf den Oberen Hauenstein und bestaunten die alte, in den Stein gehauene, geschichtsträchtige Strasse.


Sternwanderung 2017

Heute gab es für die Primarschulklassen von Rothenfluh und Hemmiken ein grosses Picknicktreffen im Grossholz bei Wenslingen. Aus allen Richtungen tauchten die Schulklassen auf, so wie sich das für eine Sternwanderung gehört. Man traf sich, plauderte, spielte, ass gebratenen Klöpfer und trank Sirup dazu. Alle genossen das heitere Stelldichein, bevor es dann gemeinsam wandernd nach Rothenfluh ging.

Wir aus Hemmiken starteten die Sternwanderung in Tecknau und verbanden den Aufstieg gleich mit einem unvergesslichen Abenteuer: Unterwegs besuchten wir nämlich die Bruderlochhöhle. Erst bestaunten wir die grosse, dunkle Grotte, wo einst Steinzeitleute ihr Lager aufgeschlagen hatten. Dann entdeckten wir über einem Felsaufschwung einen Gang, der ins Innere des Berges führte. Sofort wollten einige unerschrockene Kinder die Höhle genauer erforschen. Zusammen mit ihrem Lehrer krochen sie durch den langen Gang bis ans hinterste Ende der Höhle. War das ein Erlebnis! Ziemlich schmutzig, aber stolz und glücklich kehrten die zwei mutigen Höhlenforscherinnen und der tapfere Höhlenforscher später wieder zu ihren Kameradinnen und Kameraden zurück. Da gab es nun viel zu erzählen!


«Serafyn macht Schule!»

Am 12. Dezember 2017 machten sich die 3.-6. Klasse auf den Weg in die Kaserne Basel. Dort durften sie mit weiteren 328 Schülerinnen und Schülern aus den baselbieter und stadtbasler Primarschulen ein grossartiges Konzert von Serafyn geniessen und den Bandenmitgliedern Fragen stellen.

 

Fotos: Benno Hunziker


Unser Beitrag für das Hemmiker Blättli


Thema Wasser: 1.-3. Klasse

Während die 4.-6. Klasse im Skilager war, beschäftigte die Unterstufe das Thema Wasser. Neben verschiedenen Experimenten im Schulzimmer machten wir auch ausserhalb einige spannende Entdeckungen. Über die Wasserversorgung in Hemmiken haben wir dank Adrian Meier sehr viel erfahren. Einen ganzen Morgen hat er uns den Weg von der Stelli-Quelle bis in unseren Wasserhahn gezeigt. Wie es mit dem Wasser weitergeht zeigte uns Freddy Alispach. Er führte uns durch die Kläranlage und erzählte uns viel wissenswertes über die Wasserreinigung.

Texte: 1.-3. Klasse


Skilager Blatten – Belalp

Vom 29. Januar bis zum 2. Februar fand für die Mittelstufe unserer Schule das Skilager im Wallis statt.

Zusammen mit der 5. Primarklasse aus Duggingen verbrachten wir eine prachtvolle Woche in Blatten – Belalp.  Als Unterkunft diente uns das neu renovierte "Alte Schüelhüs", direkt neben der Kirche, mitten im historischen Dorfkern, zwischen typischen Walliserhäusern, Stadel und Speicher gelegen. Schnee hatte es in rauhen Mengen, so dass wir uns jeden Tag auf den bestens präparierten Pisten tummeln konnten. Nebst vielen rassigen Skiabfahrten begeisterte uns auch das eindrückliche Panorama von der Sonnenterrasse Belalp aus. Die hohen Berge des Wallis, wie Monte Leone, Weiss- oder Matterhorn grüssten aus der Ferne. Skifahren und Schlitteln bestimmten den Tagesablauf, bevor wir uns jeweils abends nach einem leckeren Nachtessen in geselliger Runde bei Spiel und Spass vergnügten.  Viel zu schnell war das Lager auch schon wieder vorbei.

Nach einer erlebnisreichen Woche kehrten wir anfangs Februar glücklich und mit braungebrannten Gesichtern wieder ins Baselbiet zurück. Wir werden uns noch lange an die schönen Tage im Wallis zurück erinnern.


sCOOL-Day in Hemmiken

Der "SCOOL-Day" hat für uns einen festen Platz im Jahresprogramm. Es ist der Tag, an dem wir uns intensiv mit dem Kartenlesen beschäftigen. Unterstützt werden wir dabei vom Sportamt Baselland und dem Schweizerischen OL-Verband, der uns eine "Tour de Suisse-Etappe" offeriert und uns mit Infrastruktur und Manpower zur Seite steht. Waren wir letztes Jahr als Gäste in Wenslingen im Ausbildungskurs, so durften wir dieses Jahr als Gastgeber für die Oberbaselbieter Gemeinden Rothenfluh, Anwil, Oltingen und Wenslingen auftreten. Möglich gemacht hat dies auch die Tatsache, dass wir seit einem Jahr im Besitze einer neuen Dorf-OL-Karte sind.

Bei schönem Wetter durften wir also am 17. April die zahlreich erschienenen Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe aus unseren Nachbardörfern begrüssen. Nach einer Einführung ins Kartenlesen und verschiedenen Übungsformen, bei denen die Kinder kreuz und quer durch Hemmiken liefen, um die OL-Posten anzulaufen, folgten zwei abschliessende Wettkämpfe mit Vorlauf und Final. Nun zeigten alle, was sie gelernt hatten. Mit viel Eifer rannten die Athletinnen und Athleten um die Hausecken und gegen die Uhr.

Alle Teilnehmenden konnten den OL erfolgreich abschliessen und durften stolz auf ihre Leistungen sein. 

Gross war natürlich die Freude jener, welche am Schluss des Wettkampfs für ihre Leistungen mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Aber auch alle anderen zeigten mit ihren strahlenden Gesichtern am Ende des Tages, dass sie zufrieden waren und grossen Spass am "SCOOL-DAY" hatten.

Allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Hemmiken möchten wir für das Verständnis und die Unterstützung herzlich danken. Wir freuen uns sehr, wenn wir wieder einmal OL-Posten im Dorf platzieren dürfen und dabei auf Ihr Entgegenkommen zählen dürfen.


Kantonale OL-Schüler-Meisterschaften 2018

Grosserfolg für Hemmiken bei den OL-Schülermeisterschaften der Nordwestschweiz in Sissach! Die intensiven Vorbereitungen auf die kantonalen OL-Meisterschaften hatten sich bezahlt gemacht:

Eine Woche nach dem "SCOOL-DAY" in unserer Gemeinde, gingen die älteren Schülerinnen und Schüler aus Hemmiken in Sissach an den Start der Nordwestschweizer OL-Schülermeisterschaften. Bei einem Vorlauf im Gebiet Tannenbrunn und einem anschliessenden Orientierungslauf durch den Wald Spitzenberg kämpften über 400 Athletinnen und Athleten aus der Region um Ruhm und Ehre.

Grossartig setzte sich dabei die Delegation aus Hemmiken in Szene.

Nach dem Vorlauf belegten Elena Lüscher und Noemi Meier den 1. Rang in der Kategorie Mädchen Mittelstufe. Thierry Thommen und Ramon Heinzelmann (Rothenfluh) liefen auf den ausgezeichneten 4. Rang bei den Knaben Mittelstufe. Beim Finallauf verlor das Mädchenteam dann einen Rang und klassierte sich auf dem hervorragenden 2. Schlussrang, während sich die Knaben mit einem fulminanten Rennen noch an die Spitze setzten. Stolz und verdient durften sich Elena und Noemi die Silbermedaille, Thierry und Ramon sogar die Goldmedaille umhängen lassen. Was für ein Erfolg!   

Nebst den Wettkämpfen wurde den Teilnehmenden ein attraktives Rahmenprogramm geboten. An verschiedenen Posten durften sich Unermüdliche zusätzlich sportlich betätigen. Mit OL-Fischen, einem Mini-OL, einem Stempelsprint oder einem Labyrinth-OL konnte man die Zeit bis zur Rangverkündigung überbrücken beziehungsweise seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

OL-Grössen wie Nationalmannschaftsmitglied Christoph Meier oder der mehrfache OL-Weltmeister Matthias Kyburz waren vor Ort, boten ihre Hilfe an, gaben Ratschläge und verteilten bereitwillig Autogramme.    


楽焼 - Raku Brand

In den letzten Wochen beschäftigten wir uns im Technischen Gestalten mit der Herstellung von Tonschalen. Sie wurden wunderschön und sind nun bereit für den Rohbrand. Nach diesem Vorgang möchte ich die Schalen nach einer alten japanischen  Brenntechnik weiterverarbeiten, dem Raku. 

 

Raku heisst so viel wie Gelassenheit – Zufriedenheit – Wohlgefühl – Frieden und Glück oder auch „Freude an der Musse“.

Das Charakteristische  am Raku-Brennen ist, dass die mit Glasur übergossenen, rohgebrannten Arbeiten in einem Holzofen innerhalb relativ kurzer Zeit auf etwa 1000°C geheizt werden. Dabei schmilzt die Glasur.   Anschliessend nimmt man die Tonobjekte  glühend aus dem Ofen und legt sie in einen mit Sägemehl gefüllten Metalleimer. Durch den enormen Temperatur-Schock entstehen in der Glasur kleine Risse, die so genannten Krakeleen . Damit die Glasur so richtig zur Geltung kommt, müssen diese jetzt noch vom Russ befreit und gereinigt werden.  

Eindrücklich ist es wirklich, wenn die glühenden Objekte aus dem Ofen in das Sägemehl gelegt werden, deshalb haben sich Herr Löffel und ich entschieden diesen Anlass gegen Abend durch zu führen.


Musiksoftware im Musikunterricht

Wie kann ganz einfach ein hörbares Musikstück erzeugt werden?

Mit ein paar Klicks!

Die 3.-6. Klasse hat sich als Musikproduzentin versucht und dabei ist der unten verlinkte Titel herausgekommen.


Wanderlager Göscheneralp 2018

Datum: Montag, 18. – Donnerstag, 21. Juni 2018

Projekt: Alpin–Wanderlager von SAC-Hütte zu SAC-Hütte am Fusse der Winterberge. Zugleich Abschlussreise für die 6. Klasse.

Teilnehmende: Mittelstufe der Primarschule Hemmiken (Elena Lüscher, Thierry Thommen, Noemi Meier) und die Lehrpersonen Priska Schmutz und Thomas Hägler, sowie die 5. Primar- schulklasse aus Duggingen mit der Lehrerin Isabel Müller und deren Eltern.

Reise: Mit PW resp. ÖV via Olten, Luzern und Göschenen zur Göscheneralp, Dammagletscher.

Unterkünfte: Bergseehütte SAC 2370m, Chelenalphütte SAC 2350m,

Dammahütte SAC 2439m

 

Kaum auf der Göscheneralp angekommen, wanderten wir bei schönem Sommerwetter durch eine bezaubernde alpine Landschaft, vorbei an prachtvollen Hochmooren zur idyllisch gelegenen und von Kletterbergen umgebenen Bergseehütte auf. Dort wurden wir vom Hüttenwartteam freundlich empfangen und beherbergt. Während unser Lehrer erst später eintraf, da er mit einem schweren Rucksack erst zur Dammahütte hochstieg, um dort ein Depot für den dritten Tag anzulegen, nutzten wir die warmen Nachmittagsstunden, um uns am nahegelegenen Bergsee zu vergnügen.

Die Stimmung am nächsten Morgen, als die Sonne hinter den wilden Felszacken der Berge hervorkam, bleibt unvergessen. Ebenso die Gams, die nahe bei der Hütte auftauchte, um uns einen guten Tag zu wünschen. Es wurde in der Tat ein guter Tag. Fröhlich wanderten wir zum Göscheneralpsee hinunter. Auf einer ausgedehnten Sandfläche am Ufer des Sees genossen wir den Mittagshalt, assen unser Picknick, fotografierten Ziegen, warfen Steine ins Wasser, badeten unsere Füsse und spielten im Sand. Dann folgte ein langer, anstrengender Aufstieg über Alpweiden, durch Tallandschaften, über Schneefelder und eine steile Bergflanke, bei der auch Seil und Pickel zur Anwendung kamen. Wir waren froh und glücklich, als wir die Chelenalphütte an den Flanken des Sustenhorns erreichten. Mit einem Spielnachmittag und einem leckeren Nachtessen beendeten wir den zweiten Tag. Müde stiegen wir die Treppe zum Dachboden hoch, wo wir uns in die Wolldecken verkrochen und bald in einen tiefen Schlaf versanken.

Steil ging es heute hinunter ins Tal, zurück zum Göscheneralpsee, bevor der Pfad wieder zünftig anstieg. Der Schweiss rann uns über den Kopf, als wir tapfer die Stein- und Geröllhalden emporkraxelten. Wir hatten kaum ein Auge für die prachtvollen Blumen, die Vögel, die Frösche und den eindrücklichen Gletscher, dem wir entgegenschritten. Gross war aber die Freude, als wir die kleine, unbewohnte Dammahütte erreichten, die gerade genug Platz bot für unsere Gruppe. Da kein Hüttenwart anwesend war, mussten wir selber Wasser holen, kochen und uns organisieren. Das machte aber jede Menge Spass und die Spaghetti schmeckten beim Nachtessen vorzüglich. 

Der letzte Tag begann wiederum mit einem langen Abstieg. Unterwegs konnten wir beobachten, wie ein Helikopter eine Brücke heranflog. Zwei Arbeiter legten sie über einen reissenden Bach und montierten sie. Als wir bei den Männern eintrafen, war der Weg frei für uns. Wir schritten über den Steg und wanderten in den steilen Grashängen an der Südseite des Göscheneralpsees der riesigen Staumauer entgegen. Plötzlich tauchten zwei Schneehühner vor uns auf. Einige Momente konnten wir die scheuen Vögel betrachten, ehe sie hinter den rotblühenden Alpenrosen verschwanden. Kurz später sorgte ein abschüssiges Schneefeld, das wir queren mussten für Spannung. Unser Lehrer hackte mit dem Pickel Stufen und spannte ein Sicherungsseil, so dass alle Kinder die Steilstelle sicher überwinden konnten. Nun war es nicht mehr weit. Bald hatten wir die Staumauer erreicht und trafen dort ein, wo wir drei Tage zuvor unsere Tour in Angriff nahmen. Müde und stolz verabschiedeten wir uns von unseren Weggefährten und traten die Heimreise an. Ein wunderbares, abenteuerliches, unvergessliches Lager ging damit zu Ende.